WEB DESIGN &
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Crashkurs: Webdesign
Basics – User Interface (UI) &
User Experience (UX)

JUNE 29, 2020

VERFASST VON:

SERAP

Für Neulinge kann das Webdesign schon mal überwältigend wirken. Zuerst die schlechten Nachrichten: In der Realität ist sie tatsächlich sehr komplex. Gute Nachrichten: wir erklären dir simpel aber umfangreich die wichtigsten Komponenten. Wie eine gut zu navigierende Webseite das Kaufverhalten beeinflusst erfährst du ebenso.

Webdesign – das Dach über unserem Kopf

Zunächst beginnen wir mit einer simplen Analogie. Stell dir ein Haus vor. Das Dach dieses Hauses ist das Webdesign. Es umfasst Unterkategorien wie User Experience (UX) und User Interface (UI). Aber auch Akronyme wie IA (Informationsarchitektur, befasst sich mit Site-Mapping und Navigation) und CRO (Conversion Rate Optimierung, Feinabstimmung des Seitendesigns, um Verkäufe, Anmeldungen oder andere bestimmte Aktionen zu steigern). Das heißt, dass sich das Webesign im Großen und Ganzen um das Visuelle und die Funktionalität einer Webseite kümmert. Angefangen vom Seitenlayout, über Farbe und Typografie bis hin zu „Call-To-Actions“, die Verkäufe und E-Mail-Anmeldungen auslösen.

User Interface Design (UI) – So sieht die Seite aus

In unserer obigen Analogie stellt das UI die Fassade des Hauses dar. Es bestimmt, wie die Türen aussehen, welcher Fußboden verlegt werden soll und welche Fenster genutzt werden. Kurzum: Das User Interface Design beschäftigt sich mit der Gestaltung der Oberfläche. Hier kümmert man sich insbesondere um die Navigations-Leisten, Sidebars, Pagina, Icons und Eingabe-Felder. Doch die Devise lautet hier dennoch: „Form Follows Function“. Eine Interface wird nur dann schön, wenn sie eine gelungene Benutzbarkeit aufweist. Die Ästhetik bringt nichts, wenn das Interface nicht gut zu bedienen ist.

Nutzen von gutem UI-Design

Es ist bei UI von Bedeutung intuitiv zu arbeiten. Ein simples Beispiel: Eine Diskette als Icon (Symbol) wird schnell verstanden. Sieht der Beuscher dieses Zeichen, weiß er sofort, dass es für den Speicherprozess steht. Wenn man den Spagat zwischen Ästhetik und Funktionalität meistert, kann man den Nutzern das bestmögliche Ergebnis bieten. Dies resultiert in mehr Conversions, Empfehlungen und einer user-gestützten Vermarktung des Produkts. Außerdem wirkt sich eine gute grafische Interface positiv auf die Suchmaschinenoptimierung (SEO) aus. Finden sich die Nutzer nämlich gut auf der Webseite zurecht, dann verbringen sie mehr Zeit dort. Ergo: die Seite wird bei einer Google-Suche auf einer besseren Platzierung angezeigt.

Icon-Design – universell verständliche Icons erleichtern die Navigation. Quelle: 99designs.de

User Experience Design (UX) – So fühlt sich die Seite an

Zurück zu unserer Analogie. Auf dieser Ebene des Webdesigns wird entschieden, ob der im Foyer errichtete Springbrunnen einen WOW-Effekt auslöst oder nicht. Ob die Zimmer gut aufgeteilt sind und der Besucher in diesem Haus gerne Zeit verbringt oder nicht. Ein gutes Beispiel für flüssiges UX ist Apple. Es gibt kaum frustrierende Momente bei der Nutzung ihrer Geräte und Software. Das Erlebnis des Nutzers ist angenehm. Bei einem guten UX-Design ist alles schlicht und klar – das Auge hat die Möglichkeit Inhalte häppchenweise zu verarbeiten. Wenn Stilbrüche in Farbe und Schrift vermieden werden, wird der Kunde nicht überfordert. All diese Komponenten, machen den Besuch auf einer Webseite angenehm und erhöhen die Verweildauer.

Website von Virgin America. Mit wenigen Klicks sind Flüge gefunden – und das auf allen Endgeräten. Quelle: https://www.virginamerica.com/

Nutzen von gutem UX-Design

Die Gründe, Zeit und Mühe in gelungenes User Experience Design zu stecken, sind vielfältig und liegen auf der Hand. Beim Einsatz gut funktionierender und zeitgemäßer UX spart man sich zunächst Entwicklungskosten für Korrekturen, Support und Customer-Service. Außerdem sorgt ein ästhetisch ansprechendes Design dafür, dass Nutzer ermutigt werden sich länger mit der Webseite zu beschäftigen. Eine hohe Kunden- und Nutzerzufriedenheit bindet Besucher, stärkt das Brand, generiert Likes und Empfehlungen und erhöht letztlich auch die Conversion-Rate.

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